Stellen Sie sich vor, Sie führen in Ihrem Unternehmen eine Umfrage durch, um herauszufinden, ob die Mitarbeiter mit den angebotenen Benefits zufrieden sind. Sie bestätigen die üblichen Prozesse, identifizieren die Schwachstellen, ergreifen entsprechende Maßnahmen und Sie denken, dass alles in bester Ordnung ist. Was aber, wenn der angedachte und lieb gemeinte Benefit letzendlich zu einem unerwünschten Effekt geführt hat?

Wenn ein lieb gemeinter Benefit bei den Mitarbeitern nicht so gut ankommt - STORE MEDIA

Mitarbeiter von heute

Qualitativ hochwertige Mitarbeiter zu halten ist heute überhaupt nicht einfach, sie zu finden, noch schwieriger. Ganz zu schweigen davon, dass Generationen mit völlig unterschiedlichen Interessen auf den Arbeitsmarkt kommen. Unternehmen führen ein Rennen, welche Benefits sie der neuen Generation anbieten. Kostenlose Sportanlagen, Home Office, Teambuilding, Ruheräume mit Spielekonsolen oder Tischfußball, Essenslieferung zum Arbeitsplatz, Entspannungsräume … Alles, um die Mitarbeiter zu motivieren.

Aber nicht jeder Mitarbeiter-Benefit ist völlig passend

Schauen wir uns einige moderne Incentives genauer an. Zum Beispiel Ruheräume. Unternehmen wenden erhebliche finanzielle Mittel für den Bau solcher Räume auf. Für das Unternehmen gibt es in erster Linie keinen Mehrwert, aber heutzutage ist es für Unternehmen, die mehr als 50 Mitarbeiter beschäftigen, ein Muss. Obwohl der Betrieb solcher Räumlichkeiten monatlich viel kostet (Miete, Energie, Reinigung), werden sie nicht von allen Mitarbeitern genutzt. Der Grund dafür kann ganz einfach sein.

Nehmen wir einmal an Sie stellen einen Tischfußballtisch im Ruheraum der Firma auf. Eine energievolle Gruppe von vier Kollegen spielt ein paar tolle Partien Tischfußball und gerät ins Schwitzen. Und nun? Werden die anderen Mitarbeiter mit diesen unangenehmen Gerüchen in der Entspannungszone zufrieden sein? Wohl kaum. Ebenso wenig, werden sie zufrieden sein, wenn ihr Kollege sein Mittagessen vorm Computer verspeist und sich dieser Duft im ganzen Büro verbreitet.

Firmenkantinen und Essecken, werden von den Arbeitgeber eingerichtet, um zu vermeiden, dass Mitarbeiter am Arbeitsplatz essen. Überhaupt sollte jeder Essengeruch im Büro und insbesonders beim Empfang  minimalisert werden. Wir wollen doch nicht den wichtigen Geschäftspartner verschrecken, oder?

Und nun?

Gut, dass es heutzutage schon tolle neue Technologien gibt, die Räume aromatisieren. Und dabei denken wir bitte nicht an Wunderbäume oder Aerosol-Lufterfrischer. Mitterweile können moderne Technologielösungen so programmiert werden, dass ein schönes und herrliches Raumklima geschaffen wird, ohne das es einer teuren Investition bedarf.

Natürlich kann man Tischfußballtische im Ruheraum verbannen oder noch strengere Regeln über den Verzehr von Lebensmittel anordnen, aber eigentlich wäre es für ein innovatives und modernes Unternehmen sicherlich angemessener, einen weltgewandteren Weg zu finden seine Büoräumlichkeiten professionell zu aromatisieren.

 

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